[printed letterhead, in Gothic script:]
Tonwille-Flugblätterverlag
Wien I. Opernhaus
(Albert J. Gutmann G. m. b. H.)
21. XII. 1922


Fl 1

Wie dir ist es auch mir ergangen. Ich wollte immerzu wegen des braven Karli fragen, wurde aber „von Klippe zu Klippe“ (Hölderlin-Brahms) 2 geschleudert, so daß ich, sonst bekanntlich ein Virtuose im Brief- u. Kartenschreiben, an den Schreibtisch gar nicht heran konnte. (Zeitungen 2–3 Monate alt liegen auf den Tischen auch ungelesen). Nun bist du mir zuvorgekommen, u. doppelt erfreut zwänge ich dieses Blättchen in den Gang, besser Lauf des Tages.

Gerade am Tage, der dein Briefchen eingetroffen, bin ich zu Eduard hinausgefahren, um ihm die Luxus-Ausg. der „Mondschein“son. zu übergeben. Ich erzähle es wegen Hertzka , nach dessen Taten du fragst. Das Ex. war alt, abgestoßen, eben auf dem Titelblatt überklebt, u. es wurde mir, bei blos 25% Rabatt, für neu gerechnet, mir, der ein vertragsmäßiges Recht auf ein Ex. überhaupt hat. Da ich aber endlich Eduard ein Stück geben wollte, so zeigte ich ihm alle diese Mängel selbst, u. ließ eignerischen Erkundigungen über die Rabattsätze der „U. E.“ an Freunde, Personen einziehen. Die Sache wird noch ausgetragen werden. Immer von neuem derselbe blöde Witz des Kaufmanns, der anderen für noch dümmer zu halten, es langweilt einen schon „die Wiederkehr des Gleichen“ bei diesen Millionen Menschen, gar so wenig Talent!

Schon erfreulicher ists dieser Tage mit dem Tonw. 3. Heft gegangen. Nach langsam Zurückhalten (das das Erscheinen vor Weihnachten wie absichtlich unmöglich gemacht hat) kam vor einem Monat endlich der erste Abzug, den ich post- (ja stunden-)wendend zurücksandte. Dennoch wieder eine Pause von einem Monat, endlich vorgestern konnte ich das Imprimatur geben, Vielleicht bist du Anfang Jänner schon im Besitze des Heftes, der das gestohlene „Vermischte“ wiederbringt. Ich weiß nicht, ob ich {2} dir schrieb, daß Furtwängler, als er bei mir war, aus Eigenem auf sich genommen, bei Peters oder Br. & H. anzufragen, ob sie mich von H. befreien wollten. Kürzlich erhielt ich durch Bamberger als vorläufige „Post“ von Ftw., daß es bei Peters „vom Regen in die Traufe“ käme. Und es fügte sich, daß fast gleichzeitig Roth mir aus Karlsruhe schrieb: „vom Regen in die Traufe“, er, das Verlagskind von Peters. (Er hat mich gewarnt.). So schicke ich denn das 4. Heft in diesen Tagen an H. ab u. stifte von vornherein selbst das Geschenk von 100 Ex für 100 Schulen. Hätte ich einen Menschen mit dreckigen paar Millionen hinter mir so machte ich binnen einem Jahr eine „Bartholomäusnacht“ unter den Modernen. 3 Nicht ein Stein würde bleiben, nicht ein Name, aber diese lumpigen Millionen finden sich immer anderswo zusammen. Der „Tw.“ ist das glänzende Geschäft geblieben als das H. es angenommen hat, aber es paßt ihm modern-geschäftlich nicht. Dennoch habe ich Mittel[,] ihn zu zwingen. Ich mache es ihm nach: er zögert u. schadet, ich werde noch mehr zögern (Sonaten-Ausg.!) u. ihm dort schaden, wo er Buchhändlerbestellungen hat. Ich verliere kein Wort mehr, die Tat wird sprechen. Von Zeit zu Zeit bracht er die Peitsche, — er soll sie haben.

Die dich hier gehört haben, fanden dein Spiel wunderschön, was es auch war. Die Zeitungen aber „schweigen im Walde“ 4 , — heute bist auch du darunter erhaben. Eduard sprach von einer Tournée, — und ist das? Mir steht eine bevor: im „Anbruch,“ in der „Zeitschr. f. intern. Musikwiss.“, auch in Prag werde ich vorgeführt, Roth hat mir eine EmBach–Ausg. garantiert ( Peters ), die Hauptsache bleibt aber der letzte Band, der freie Satz. Vorangeht die Url. Ausgabe der Kleinen Präl. von S. Bach (alle 18 Stück, gar köstlich). 5

Was macht deine Frau? Mein Lie–Liechen macht „Feiertag“ im Hause, allerlei Kp, Umkehrungen der Möbel, Strieze[l] — der Jude singt: „ma nischtanu“? 6 So seid dann beide, du u. Frau Wally, von uns beiden herzlich gegrüßt, u. deinen Kinderchen darf[s]t du von Onkel u. Tante das allerschönste sagen.


Dein
[signed:] Heinrich

[left margin, written sideways:] Hupka hat bereits die Pianisten-Laufbahn aufgegeben, er ist als Korrepetitor in die Frkf. Oper eingetreten. Wozu also hat er „die Kröte gegessen“? 7 Das kommt von den jüdischen Ellenbogen, die eine Arbeit nicht ersetzen.

© Transcription William Drabkin, 2011

[printed letterhead, in Gothic script:]
Tonwille-Flugblätterverlag
Vienna I, Opera House,
(Albert J. Gutmann & Co.)
December 21, 1922


Floriz 1

As with you, so have things gone with me. I kept meaning to ask after your good boy Karli, but was tossed "from cliff to cliff" (Hölderlin-Brahms) 2 , so that it was impossible for me to live up to my reputation as a virtuoso letter- and postcard-writer and get over to my desk. (Newspapers that are two to three months old lie on my desk, even unread.) Now you have beaten me to it, and with doubled pleasure I set this sheet of paper in motion, better in the course of the day.

On the very day that your short letter arrived, I went over to Eduard's to give him the luxury edition of the "Moonlight" Sonata. I am recounting this on account of Hertzka, about whose actions you inquire. The copy was old and scuffed, even with something glued on to the title-page; and it was charged to my account, with a mere 25% reduction, as a new copy: to me, who at any rate may claim one copy as stipulated in my contract. But since I wanted to give Eduard a piece [of my work], I showed him all these faults myself without mentioning the matters concerning UE's discounts to friends and [important] persons. The matter becomes ever more drawn out. Always more of the businessman's same idiotic joke, treating others as if they were even stupider; one tires of "the return of the same thing" by these millions of people – so bereft of talent!

I have happier news to report these days concerning Tonwille 3 . After a long delay (which prevented it from appearing before Christmas, as had been hoped), the first proofs arrived, which I sent back by return of post (within a matter of hours). Nonetheless, another delay of a month, and finally the day before yesterday I was able to give the imprimatur. You may be in possession, as early as the beginning of January, of the issue in which the stolen "Miscellanea" will be restored. I do not know if I {2} told you that Furtwängler, when he was [last] with me, offered on his own initiative to inquire of Peters or Breitkopf & Härtel whether they would like to free me of Hertzka. Recently I received through Bamberger a preliminary "letter" from Furtwängler, that Peters would be like "leaping out of the frying-pan into the fire." And, it so happened that, practically at the same time, Roth wrote to me from Karlsruhe about "leaping out of the frying-pan into the fire." He, the child of the publishing-house Peters. (He has warned me.) So I shall be sending the fourth issue to Hertzka in the coming days, and insist ahead of time on a present of 100 copies for 100 schools. If I could find the support of someone with a few millions in his back pocket, I would stage a "St. Bartholomew's Day Massacre" 3 against the moderns within a year's time. Not a stone would remain standing, not a single name; but these damn millions always turn up in someone else's hands. Der Tonwille is doing a good business, as Hertzka assumed; but it does not suit him from a modern business standpoint. Nonetheless I have means to put pressure on him. He delays and causes damage; I shall delay even more (in the preparation of the sonatas edition!) and cause damage to him in terms of bookshop orders. I shall waste not a single word more; the action will speak. He needs a good beating from time to time – he shall have one.

Those who heard you here found your playing wondrously beautiful, which it indeed was. The newspapers "are silent in the forest" 4 – today you, too, leave them speechless. Eduard spoke of a concert tour – is it? I am near to embarking on one myself: in Der Anbruch , in the Zeitschrift für internationale Musikwissenschaft, even in Prague I shall be performed [i.e. my writings will be discussed]; Roth has guaranteed me an edition of C. P. E. Bach with Peters. But the main task is the last volume, Der freie Satz. I am proceeding with the Urlinie Edition of the Short Preludes by J. S. Bach (all eighteen pieces, quite exquisite). 5

What is your wife up to? My Lie-Liechen is taking a "holiday" in the apartment, all sorts of counterpoint, inversion of the furniture, plaited bread – the Jew is singing: "Why is this night different from all other nights"? 6 So, most cordial greetings to the two of you – you and Wally – from the two of us. And to your children you may give the most beautiful blessings from Uncle and Auntie.


Your
[signed:] Heinrich

[left margin, written sideways:] Hupka has just given up a career as a concert-pianist. He has been appointed rehearsal accompanist at the Frankfurt Opera House. So why did he "eat the toad"? 7 This comes from his Jewish elbows, which can never take the place of [real] work.

© Translation William Drabkin, 2011

[printed letterhead, in Gothic script:]
Tonwille-Flugblätterverlag
Wien I. Opernhaus
(Albert J. Gutmann G. m. b. H.)
21. XII. 1922


Fl 1

Wie dir ist es auch mir ergangen. Ich wollte immerzu wegen des braven Karli fragen, wurde aber „von Klippe zu Klippe“ (Hölderlin-Brahms) 2 geschleudert, so daß ich, sonst bekanntlich ein Virtuose im Brief- u. Kartenschreiben, an den Schreibtisch gar nicht heran konnte. (Zeitungen 2–3 Monate alt liegen auf den Tischen auch ungelesen). Nun bist du mir zuvorgekommen, u. doppelt erfreut zwänge ich dieses Blättchen in den Gang, besser Lauf des Tages.

Gerade am Tage, der dein Briefchen eingetroffen, bin ich zu Eduard hinausgefahren, um ihm die Luxus-Ausg. der „Mondschein“son. zu übergeben. Ich erzähle es wegen Hertzka , nach dessen Taten du fragst. Das Ex. war alt, abgestoßen, eben auf dem Titelblatt überklebt, u. es wurde mir, bei blos 25% Rabatt, für neu gerechnet, mir, der ein vertragsmäßiges Recht auf ein Ex. überhaupt hat. Da ich aber endlich Eduard ein Stück geben wollte, so zeigte ich ihm alle diese Mängel selbst, u. ließ eignerischen Erkundigungen über die Rabattsätze der „U. E.“ an Freunde, Personen einziehen. Die Sache wird noch ausgetragen werden. Immer von neuem derselbe blöde Witz des Kaufmanns, der anderen für noch dümmer zu halten, es langweilt einen schon „die Wiederkehr des Gleichen“ bei diesen Millionen Menschen, gar so wenig Talent!

Schon erfreulicher ists dieser Tage mit dem Tonw. 3. Heft gegangen. Nach langsam Zurückhalten (das das Erscheinen vor Weihnachten wie absichtlich unmöglich gemacht hat) kam vor einem Monat endlich der erste Abzug, den ich post- (ja stunden-)wendend zurücksandte. Dennoch wieder eine Pause von einem Monat, endlich vorgestern konnte ich das Imprimatur geben, Vielleicht bist du Anfang Jänner schon im Besitze des Heftes, der das gestohlene „Vermischte“ wiederbringt. Ich weiß nicht, ob ich {2} dir schrieb, daß Furtwängler, als er bei mir war, aus Eigenem auf sich genommen, bei Peters oder Br. & H. anzufragen, ob sie mich von H. befreien wollten. Kürzlich erhielt ich durch Bamberger als vorläufige „Post“ von Ftw., daß es bei Peters „vom Regen in die Traufe“ käme. Und es fügte sich, daß fast gleichzeitig Roth mir aus Karlsruhe schrieb: „vom Regen in die Traufe“, er, das Verlagskind von Peters. (Er hat mich gewarnt.). So schicke ich denn das 4. Heft in diesen Tagen an H. ab u. stifte von vornherein selbst das Geschenk von 100 Ex für 100 Schulen. Hätte ich einen Menschen mit dreckigen paar Millionen hinter mir so machte ich binnen einem Jahr eine „Bartholomäusnacht“ unter den Modernen. 3 Nicht ein Stein würde bleiben, nicht ein Name, aber diese lumpigen Millionen finden sich immer anderswo zusammen. Der „Tw.“ ist das glänzende Geschäft geblieben als das H. es angenommen hat, aber es paßt ihm modern-geschäftlich nicht. Dennoch habe ich Mittel[,] ihn zu zwingen. Ich mache es ihm nach: er zögert u. schadet, ich werde noch mehr zögern (Sonaten-Ausg.!) u. ihm dort schaden, wo er Buchhändlerbestellungen hat. Ich verliere kein Wort mehr, die Tat wird sprechen. Von Zeit zu Zeit bracht er die Peitsche, — er soll sie haben.

Die dich hier gehört haben, fanden dein Spiel wunderschön, was es auch war. Die Zeitungen aber „schweigen im Walde“ 4 , — heute bist auch du darunter erhaben. Eduard sprach von einer Tournée, — und ist das? Mir steht eine bevor: im „Anbruch,“ in der „Zeitschr. f. intern. Musikwiss.“, auch in Prag werde ich vorgeführt, Roth hat mir eine EmBach–Ausg. garantiert ( Peters ), die Hauptsache bleibt aber der letzte Band, der freie Satz. Vorangeht die Url. Ausgabe der Kleinen Präl. von S. Bach (alle 18 Stück, gar köstlich). 5

Was macht deine Frau? Mein Lie–Liechen macht „Feiertag“ im Hause, allerlei Kp, Umkehrungen der Möbel, Strieze[l] — der Jude singt: „ma nischtanu“? 6 So seid dann beide, du u. Frau Wally, von uns beiden herzlich gegrüßt, u. deinen Kinderchen darf[s]t du von Onkel u. Tante das allerschönste sagen.


Dein
[signed:] Heinrich

[left margin, written sideways:] Hupka hat bereits die Pianisten-Laufbahn aufgegeben, er ist als Korrepetitor in die Frkf. Oper eingetreten. Wozu also hat er „die Kröte gegessen“? 7 Das kommt von den jüdischen Ellenbogen, die eine Arbeit nicht ersetzen.

© Transcription William Drabkin, 2011

[printed letterhead, in Gothic script:]
Tonwille-Flugblätterverlag
Vienna I, Opera House,
(Albert J. Gutmann & Co.)
December 21, 1922


Floriz 1

As with you, so have things gone with me. I kept meaning to ask after your good boy Karli, but was tossed "from cliff to cliff" (Hölderlin-Brahms) 2 , so that it was impossible for me to live up to my reputation as a virtuoso letter- and postcard-writer and get over to my desk. (Newspapers that are two to three months old lie on my desk, even unread.) Now you have beaten me to it, and with doubled pleasure I set this sheet of paper in motion, better in the course of the day.

On the very day that your short letter arrived, I went over to Eduard's to give him the luxury edition of the "Moonlight" Sonata. I am recounting this on account of Hertzka, about whose actions you inquire. The copy was old and scuffed, even with something glued on to the title-page; and it was charged to my account, with a mere 25% reduction, as a new copy: to me, who at any rate may claim one copy as stipulated in my contract. But since I wanted to give Eduard a piece [of my work], I showed him all these faults myself without mentioning the matters concerning UE's discounts to friends and [important] persons. The matter becomes ever more drawn out. Always more of the businessman's same idiotic joke, treating others as if they were even stupider; one tires of "the return of the same thing" by these millions of people – so bereft of talent!

I have happier news to report these days concerning Tonwille 3 . After a long delay (which prevented it from appearing before Christmas, as had been hoped), the first proofs arrived, which I sent back by return of post (within a matter of hours). Nonetheless, another delay of a month, and finally the day before yesterday I was able to give the imprimatur. You may be in possession, as early as the beginning of January, of the issue in which the stolen "Miscellanea" will be restored. I do not know if I {2} told you that Furtwängler, when he was [last] with me, offered on his own initiative to inquire of Peters or Breitkopf & Härtel whether they would like to free me of Hertzka. Recently I received through Bamberger a preliminary "letter" from Furtwängler, that Peters would be like "leaping out of the frying-pan into the fire." And, it so happened that, practically at the same time, Roth wrote to me from Karlsruhe about "leaping out of the frying-pan into the fire." He, the child of the publishing-house Peters. (He has warned me.) So I shall be sending the fourth issue to Hertzka in the coming days, and insist ahead of time on a present of 100 copies for 100 schools. If I could find the support of someone with a few millions in his back pocket, I would stage a "St. Bartholomew's Day Massacre" 3 against the moderns within a year's time. Not a stone would remain standing, not a single name; but these damn millions always turn up in someone else's hands. Der Tonwille is doing a good business, as Hertzka assumed; but it does not suit him from a modern business standpoint. Nonetheless I have means to put pressure on him. He delays and causes damage; I shall delay even more (in the preparation of the sonatas edition!) and cause damage to him in terms of bookshop orders. I shall waste not a single word more; the action will speak. He needs a good beating from time to time – he shall have one.

Those who heard you here found your playing wondrously beautiful, which it indeed was. The newspapers "are silent in the forest" 4 – today you, too, leave them speechless. Eduard spoke of a concert tour – is it? I am near to embarking on one myself: in Der Anbruch , in the Zeitschrift für internationale Musikwissenschaft, even in Prague I shall be performed [i.e. my writings will be discussed]; Roth has guaranteed me an edition of C. P. E. Bach with Peters. But the main task is the last volume, Der freie Satz. I am proceeding with the Urlinie Edition of the Short Preludes by J. S. Bach (all eighteen pieces, quite exquisite). 5

What is your wife up to? My Lie-Liechen is taking a "holiday" in the apartment, all sorts of counterpoint, inversion of the furniture, plaited bread – the Jew is singing: "Why is this night different from all other nights"? 6 So, most cordial greetings to the two of you – you and Wally – from the two of us. And to your children you may give the most beautiful blessings from Uncle and Auntie.


Your
[signed:] Heinrich

[left margin, written sideways:] Hupka has just given up a career as a concert-pianist. He has been appointed rehearsal accompanist at the Frankfurt Opera House. So why did he "eat the toad"? 7 This comes from his Jewish elbows, which can never take the place of [real] work.

© Translation William Drabkin, 2011

Footnotes

1 Writing of this letter is recorded in Schenker's diary at OJ 3/4, p. 2485, December 21, 1922: "An Fl. (Br.): über die Niedrigkeit Hertzkas, ein altes abgegriffenes Exemplar für ein neues zu rechnen." ("To Floriz (letter): about Hertzka's ignominy in charging the new price for an old used copy").

2 Hölderlin-Brahms: a reference to the last lines of the poem "Hyperion's Song of Fate" from the Novel Hyperion by Friederich Hölderlin. It was set by Brahms for chorus and orchestra and published as the Schicksalslied, Op. 54, in 1871. The last verse may be translated: "But it is our lot never to stay peacefully in one place: suffering, helpless blind beings, we disappear and fall from hour to hour, like water tossed from cliff to cliff for years on end, into the unknown below.

3 In the night of St Bartholomew's Day (August 24) in 1572, there was a Catholic uprising against the Huguenots in Paris, which spread in the following weeks to the French countryside and was responsible for the deaths of thousands of Huguenots.

4 "Die Vöglien schweigen im Walde": a line from Goethe's well-known poem Wanderers Nachtlied.

5 Short analyses of eight of these keyboard works were published, together with voice-leading graphs, in groups of two or three in Tonwille 4 and 5 and Meisterwerk 1.

6 The first words of the "Four Questions," a part of the Haggadah (Jewish Passover service) traditionally sung by the youngest child present.

7 A proverbial expression, which may possibly refer to the fable of the Princess and the Frog (to "eat the toad" – frog = prince-to-be – before it had dived into the well and found the ring that the princess had dropped).

Commentary

Format
2p letter, printed letterhead, holograph message and signature
Rights Holder
Heirs of Heinrich Schenker, deemed to be in the public domain
License
All reasonable steps have been taken to locate the heirs of Heinrich Schenker. Any claim to intellectual rights on this document should be addressed to the Schenker Documents Online, at schenkercorrespondence [at] mus (dot) cam (dot) ac (dot) uk

Digital version created: 2011-06-28
Last updated: 2011-06-28