17. März 1933.

Lieber verehter Meister, 1

mit grösster Genugtuung möchte ich Sie wenigstens wieder mit ein paar Worten von dem unerhörten Erfolg meiner Vorträge, die ja nur Ihrem Werk gelten, un somit von dem ungeheurn Erfolg Ihres Werkes[,] hier unterrichten. Die Leute kommen, selbst bei schlechtestem Wetter, (was für Amerika sehr viel ist) bringen neue Leute und ich bin durchdrungen, dass im nächsten Jahre noch viel mehr Leute kommen werden falls ich die Vorträge fortsetze. Mir schwebt Ich plane einen Vortragszyklus von 10 oder 12 Vorträgen für nächstes Jahr: am liebsten wäre mir die „Eroica im Lichte Schenker’scher Betrachtung.“ Ich bitte Sie nun meine Anfrage so schnell und genau als möglich zu beantworten. Wir brauchen dazu die Skizzen. 2 Wäre es nun denkbar, die Skizzen Ihres Buches 150 Stück etwa separat neu drücken zu lassen für diesen speziellen Zweck? Und was wäre der Preis? Meines Erachtens müsste das sehr billig herzustellen sein, wenn die Vorlagen noch existieren. Wir könnten dann hier das Exemplar mit 25ct 3 oder 1$ pro Stück verkaufen. Ich würde Ihnen vorschlagen, dass wir das in ei- {2} gener Regie machen, damit der Reinertrag (so wenig es auch ist) Ihnen sofort ganz allein zufalle. Konnten Sie nicht überhaupt in Erwägung ziehen, ob das mit andern Skizzen aus dem Tonwillen und den Meisterwerken möglich wäre?

(In meinem Seminar für Kritik an der Universität haben unlängst meine 14 Schüler nach Erfassung der C moll Fuge an Hand Ihrer Skizze[,] 4 die ich in 46 Stunden verarbeitete, Kritik geübt an der Spielweise Harold Samuels [sic] , der hier als der „beste Bachspieler“ gilt. Ich benützte das Grammophon. Der Erfolg war: vernichtend! Ich komme mir wie ein richtiger Aufwiegler vor und das Grammophon ist ein herrlicher Behelf; wenn die Leute ein Stück hören gelernt haben in Ihrer Weise[,] und das geht nicht einmal gar so schwer[,] und man spielt es ihnen nachher auf dem Apparat vor: so ist der Erfolg meist: ein Lacherfolg! Ich habe also auch die Absicht[,] die Virtuosen auf diese Weise praktisch unmöglich zu machen. Das wird sich herumsprechen und zum Schluss werden sie (die Virtuosen) auch zu diesen Vorträgen kommen.

Ob ich die Vorträge nicht privat veranstalten soll, ist gegenwärtig noch eine ungelöste Frage. Denn die Mannes haben unter dem Zwange der Verhältnisse mir einen schlechtern Kontrakt für nächstes Jahr angeboten. Gleich um 1000 $ weniger. Nun {3} verstehe ich ihre Lage und akzeptiere den Vertrag, mir bleibt in dieser Zeit auch gar nichts anderes übrig[,] doch bin ich nicht gewöllt[,] 12 Vorträge mit einem Betrag von 200 $ abfertigen zu lassen. Man kann hier leicht Vorträge im Privatkreise veranstalten und so was schwebt mir vor.

Das Wichtigste worum ich Sie bitte ist also: genaue Feststellung ob und zu welchem Preise 150 Stück Eroica Skizzen herzustellen wären. Die Frage anderer Skizzen bitte ich Sie auch in Erwägung zu ziehen und mir etwaige Beträge zu nennen. Die materielle Seite stelle ich mir so vor, dass wir gemeinsam die Kosten der Herstellung bestreiten, falls sie nicht hoch sind, so dass der Reinertrag Ihnen allein und sofort nach Verkauf der [word deleted] Skizzen zufällt.

Ich habe im vergangenen Vortrage die Skizze der Exposition zur Haydn Sonate (G. A. 49.) an drei Tafeln in verschiedenen Farben aufgeschrieben gehabt und mache nächsten Montag (es ist schon der 7. Vortrag) die Durchführung an Hand Ihrer Skizze. 5

Die allgemeine Situation ist hier sehr kritisch. Doch scheints sich nun dem Bessern zuzuwenden. Allein was kann {4} [man] in diesen Zeiten voraussagen? Ich überlege mir ob es unter den gegebenen Verhältnissen Sinn hat[,] überhaupt im Sommer nach Europa zu kommen, wie ich eigentlich beabsichtigte. 6

In Ihrer Harmonielehre scheint mir sovieles einer Neubearbeitung notwendig, dass ich mich frage, wie Vriesl. 7 das machen kann. Die Stufe gehört doch vor allem dem Mittel- und Hintergrund an. Die Stufen des Vordergrundes (Sie selbst bezeichnen Sie [recte sie] doch übrigens meist in Klammern) sind nur Scheinstufen. Ihre Harmonielehre nimmt doch noch gar keine Unterscheidung in diesem Sinne vor. Fast möchte ich sagen[,] Ihre Harmonielehre – ist nicht mehr die Ihre. Und grade jetzt beginnt man grade diese zum Schulgebrauch heranzuziehn! Es ist eigentlich tragisch. Nur der Wissende vermag mit besonderer Rührung die Stellen in der Harmonielehre zu erkennen, in der sich die Keime Ihrer ganzen Lehre regen.

Wir alle grüssen Sie aufs Herzlichste und hoffen Sie beide sehr wohl.


Ihr
[signed:] H .

© Transcription William Drabkin, 2008



March 17, 1933

Dear, revered Master, 1

With the greatest pleasure, I should like at least to inform you again here, in a few words, of the unbelievable success of my lectures, which are concerned only with your work, and thus with the immense success of your work. The people come, even in the worst weather ‒ and that, for America, is saying a lot. They bring new people with them, and I am convinced that even more will come next year if I continue the lecture series. I am contemplating planning a cycle of ten or twelve lectures for next year, my preferred topic being "The 'Eroica' Symphony in light of Schenkerian Theory." And so I shall ask you to answer the following question of mine as quickly and precisely as possible. We need the sketches for this. 2 Is it possible to have 150 copies of the sketches from your book printed separately, for this specific purpose? And what should the price be? My feeling is that it should be very cheap to reproduce them, so long as the original plates still exist. We could sell them here for 25¢ 3 or $1 apiece. I would advise you that we do this on our own, {2} so that the net proceeds, however small they may be, immediately fall solely to you. Could you not in fact contemplate the possibility of doing this with other sketches from Der Tonwille and The Masterwork in Music ?

In my seminar on criticism at the University, my fourteen pupils, with whom I spent foursix hours working through the C minor fugue with reference to your sketch, 4 recently practiced their criticism with reference to the way in which the work is played by Harold Samuel, who is regarded here as the "best performer of Bach." I used a gramophone, and the result was: devastating! I play the role of a true agitator, and the record player is a wonderful aid: after people have learned to hear a piece as you understand it ‒ and that is no longer so very difficult ‒ and afterwards one plays it on the equipment, the result is usually: a success that makes everyone laugh! It is even my intention, therefore, to use this technique to make the celebrated piano virtuosos almost impossible [to take seriously]. Word will get around, and in the end they too (the celebrated piano virtuosos) will also come to these lectures.

Whether I shall have to arrange these lectures privately is, at present, an unresolved question. For Mr. and Mrs. Mannes, under the pressure of the financial situation, have offered me a poorer contract for next season, exactly $1000 less. Now, {3} I do understand their situation and will accept their contract ‒ I have no other choice in these times ‒ but I am not inclined to prepare twelve lectures for a fee of $200. Here, it is easy to arrange lectures for a private circle, and I am contemplating this as a possibility.

The most important thing I am asking about is thus: to determine precisely whether, and at what price, 150 examples of the "Eroica" sketches could be produced. With regard to other sketches, I ask you take these also into account and to name the possible sums of money involved. On the material side of things, I imagine that we could work out the costs of reproduction together, so long as they are not great, so that the net gain would come solely to you, and immediately after the sketches had been sold.

In my last lecture, I wrote out the sketch of the exposition of the Haydn sonata (Hob. XVI:49) on three large sheets, in different colors, and next Monday (that is already the seventh lecture) I will do the development section with reference to your sketch. 5

The general situation here is very critical. Yet things appear to be turning towards the better. What can one, after all, {4} foretell in these times? I am wondering whether, given the present conditions, there is any point at all in coming to Europe, as I had actually intended. 6

In your Theory of Harmony , so much seems to me to require a thorough revision that I ask myself: how can Vrieslander 7 undertake this? The concept of scale-step belongs above all to the middleground and background. The scale-steps in the foreground (in fact, you yourself usually indicate these, in parentheses) are only illusory scale-steps. Your Theory of Harmony , however, makes no distinction whatever in this regard. I would almost say that your Theory of Harmony is no longer yours. And precisely now, to invoke this very book for use in schools! It's a real tragedy. Only those in the know will be able to recognize, with a special emotion, the passages in the Theory of Harmony in which the seeds of your entire theory took root.

All of us send you our most cordial greetings, and hope that you are both well.


Your
[signed:] H.

© Translation William Drabkin, 2008



17. März 1933.

Lieber verehter Meister, 1

mit grösster Genugtuung möchte ich Sie wenigstens wieder mit ein paar Worten von dem unerhörten Erfolg meiner Vorträge, die ja nur Ihrem Werk gelten, un somit von dem ungeheurn Erfolg Ihres Werkes[,] hier unterrichten. Die Leute kommen, selbst bei schlechtestem Wetter, (was für Amerika sehr viel ist) bringen neue Leute und ich bin durchdrungen, dass im nächsten Jahre noch viel mehr Leute kommen werden falls ich die Vorträge fortsetze. Mir schwebt Ich plane einen Vortragszyklus von 10 oder 12 Vorträgen für nächstes Jahr: am liebsten wäre mir die „Eroica im Lichte Schenker’scher Betrachtung.“ Ich bitte Sie nun meine Anfrage so schnell und genau als möglich zu beantworten. Wir brauchen dazu die Skizzen. 2 Wäre es nun denkbar, die Skizzen Ihres Buches 150 Stück etwa separat neu drücken zu lassen für diesen speziellen Zweck? Und was wäre der Preis? Meines Erachtens müsste das sehr billig herzustellen sein, wenn die Vorlagen noch existieren. Wir könnten dann hier das Exemplar mit 25ct 3 oder 1$ pro Stück verkaufen. Ich würde Ihnen vorschlagen, dass wir das in ei- {2} gener Regie machen, damit der Reinertrag (so wenig es auch ist) Ihnen sofort ganz allein zufalle. Konnten Sie nicht überhaupt in Erwägung ziehen, ob das mit andern Skizzen aus dem Tonwillen und den Meisterwerken möglich wäre?

(In meinem Seminar für Kritik an der Universität haben unlängst meine 14 Schüler nach Erfassung der C moll Fuge an Hand Ihrer Skizze[,] 4 die ich in 46 Stunden verarbeitete, Kritik geübt an der Spielweise Harold Samuels [sic] , der hier als der „beste Bachspieler“ gilt. Ich benützte das Grammophon. Der Erfolg war: vernichtend! Ich komme mir wie ein richtiger Aufwiegler vor und das Grammophon ist ein herrlicher Behelf; wenn die Leute ein Stück hören gelernt haben in Ihrer Weise[,] und das geht nicht einmal gar so schwer[,] und man spielt es ihnen nachher auf dem Apparat vor: so ist der Erfolg meist: ein Lacherfolg! Ich habe also auch die Absicht[,] die Virtuosen auf diese Weise praktisch unmöglich zu machen. Das wird sich herumsprechen und zum Schluss werden sie (die Virtuosen) auch zu diesen Vorträgen kommen.

Ob ich die Vorträge nicht privat veranstalten soll, ist gegenwärtig noch eine ungelöste Frage. Denn die Mannes haben unter dem Zwange der Verhältnisse mir einen schlechtern Kontrakt für nächstes Jahr angeboten. Gleich um 1000 $ weniger. Nun {3} verstehe ich ihre Lage und akzeptiere den Vertrag, mir bleibt in dieser Zeit auch gar nichts anderes übrig[,] doch bin ich nicht gewöllt[,] 12 Vorträge mit einem Betrag von 200 $ abfertigen zu lassen. Man kann hier leicht Vorträge im Privatkreise veranstalten und so was schwebt mir vor.

Das Wichtigste worum ich Sie bitte ist also: genaue Feststellung ob und zu welchem Preise 150 Stück Eroica Skizzen herzustellen wären. Die Frage anderer Skizzen bitte ich Sie auch in Erwägung zu ziehen und mir etwaige Beträge zu nennen. Die materielle Seite stelle ich mir so vor, dass wir gemeinsam die Kosten der Herstellung bestreiten, falls sie nicht hoch sind, so dass der Reinertrag Ihnen allein und sofort nach Verkauf der [word deleted] Skizzen zufällt.

Ich habe im vergangenen Vortrage die Skizze der Exposition zur Haydn Sonate (G. A. 49.) an drei Tafeln in verschiedenen Farben aufgeschrieben gehabt und mache nächsten Montag (es ist schon der 7. Vortrag) die Durchführung an Hand Ihrer Skizze. 5

Die allgemeine Situation ist hier sehr kritisch. Doch scheints sich nun dem Bessern zuzuwenden. Allein was kann {4} [man] in diesen Zeiten voraussagen? Ich überlege mir ob es unter den gegebenen Verhältnissen Sinn hat[,] überhaupt im Sommer nach Europa zu kommen, wie ich eigentlich beabsichtigte. 6

In Ihrer Harmonielehre scheint mir sovieles einer Neubearbeitung notwendig, dass ich mich frage, wie Vriesl. 7 das machen kann. Die Stufe gehört doch vor allem dem Mittel- und Hintergrund an. Die Stufen des Vordergrundes (Sie selbst bezeichnen Sie [recte sie] doch übrigens meist in Klammern) sind nur Scheinstufen. Ihre Harmonielehre nimmt doch noch gar keine Unterscheidung in diesem Sinne vor. Fast möchte ich sagen[,] Ihre Harmonielehre – ist nicht mehr die Ihre. Und grade jetzt beginnt man grade diese zum Schulgebrauch heranzuziehn! Es ist eigentlich tragisch. Nur der Wissende vermag mit besonderer Rührung die Stellen in der Harmonielehre zu erkennen, in der sich die Keime Ihrer ganzen Lehre regen.

Wir alle grüssen Sie aufs Herzlichste und hoffen Sie beide sehr wohl.


Ihr
[signed:] H .

© Transcription William Drabkin, 2008



March 17, 1933

Dear, revered Master, 1

With the greatest pleasure, I should like at least to inform you again here, in a few words, of the unbelievable success of my lectures, which are concerned only with your work, and thus with the immense success of your work. The people come, even in the worst weather ‒ and that, for America, is saying a lot. They bring new people with them, and I am convinced that even more will come next year if I continue the lecture series. I am contemplating planning a cycle of ten or twelve lectures for next year, my preferred topic being "The 'Eroica' Symphony in light of Schenkerian Theory." And so I shall ask you to answer the following question of mine as quickly and precisely as possible. We need the sketches for this. 2 Is it possible to have 150 copies of the sketches from your book printed separately, for this specific purpose? And what should the price be? My feeling is that it should be very cheap to reproduce them, so long as the original plates still exist. We could sell them here for 25¢ 3 or $1 apiece. I would advise you that we do this on our own, {2} so that the net proceeds, however small they may be, immediately fall solely to you. Could you not in fact contemplate the possibility of doing this with other sketches from Der Tonwille and The Masterwork in Music ?

In my seminar on criticism at the University, my fourteen pupils, with whom I spent foursix hours working through the C minor fugue with reference to your sketch, 4 recently practiced their criticism with reference to the way in which the work is played by Harold Samuel, who is regarded here as the "best performer of Bach." I used a gramophone, and the result was: devastating! I play the role of a true agitator, and the record player is a wonderful aid: after people have learned to hear a piece as you understand it ‒ and that is no longer so very difficult ‒ and afterwards one plays it on the equipment, the result is usually: a success that makes everyone laugh! It is even my intention, therefore, to use this technique to make the celebrated piano virtuosos almost impossible [to take seriously]. Word will get around, and in the end they too (the celebrated piano virtuosos) will also come to these lectures.

Whether I shall have to arrange these lectures privately is, at present, an unresolved question. For Mr. and Mrs. Mannes, under the pressure of the financial situation, have offered me a poorer contract for next season, exactly $1000 less. Now, {3} I do understand their situation and will accept their contract ‒ I have no other choice in these times ‒ but I am not inclined to prepare twelve lectures for a fee of $200. Here, it is easy to arrange lectures for a private circle, and I am contemplating this as a possibility.

The most important thing I am asking about is thus: to determine precisely whether, and at what price, 150 examples of the "Eroica" sketches could be produced. With regard to other sketches, I ask you take these also into account and to name the possible sums of money involved. On the material side of things, I imagine that we could work out the costs of reproduction together, so long as they are not great, so that the net gain would come solely to you, and immediately after the sketches had been sold.

In my last lecture, I wrote out the sketch of the exposition of the Haydn sonata (Hob. XVI:49) on three large sheets, in different colors, and next Monday (that is already the seventh lecture) I will do the development section with reference to your sketch. 5

The general situation here is very critical. Yet things appear to be turning towards the better. What can one, after all, {4} foretell in these times? I am wondering whether, given the present conditions, there is any point at all in coming to Europe, as I had actually intended. 6

In your Theory of Harmony , so much seems to me to require a thorough revision that I ask myself: how can Vrieslander 7 undertake this? The concept of scale-step belongs above all to the middleground and background. The scale-steps in the foreground (in fact, you yourself usually indicate these, in parentheses) are only illusory scale-steps. Your Theory of Harmony , however, makes no distinction whatever in this regard. I would almost say that your Theory of Harmony is no longer yours. And precisely now, to invoke this very book for use in schools! It's a real tragedy. Only those in the know will be able to recognize, with a special emotion, the passages in the Theory of Harmony in which the seeds of your entire theory took root.

All of us send you our most cordial greetings, and hope that you are both well.


Your
[signed:] H.

© Translation William Drabkin, 2008

Footnotes

1 Receipt of this letter is recorded in Schenker's diary at OJ 4/6, pp. 3822‒3823, March 27, 1933: "Weisse (Br.): berichtet über den großen Erfolg, bittet um eine Neuauflage der Eroica-Bilder, auch der Tonwille-Bilder; erwägt private Kurse, da Mannes um $1000 reduziert hat." ("Weisse (letter): reports about his great success, requests a new printing of the voice-leading graphs for the "Eroica" as well as the graphs in Der Tonwille . Is thinking of giving private courses, as Mannes has reduced [his fee] by $1,000").

2 Here and elsewhere, Weisse uses the term “sketches" to mean voice-leading graphs.

3 This possibly reads "75 ct": the difference between twenty-five cents and one dollar in 1933 would seem too great for the two to be considered as suggested prices for the same item.

4 The Urlinie-Tafel (foreground graph) of the C minor fugue in Bach's Well-Tempered Clavier , Book 1, Schenker’s analysis of which forms the major part of the essay "Das Organische der Fuge," published in Meisterwerk 2 .

5 The development section of Haydn's Sonata in Eę, Hob. XVI:49, first movement, appears in the Fünf Urlinie-Tafeln/Five Analyses in Sketch-Form of 1932. The graph of the exposition was evidently Weisse's own.

6 In her letter to Schenker of February 15, 1933 (OJ 15/16, [88]), Hertha Weisse had stated that their two children would return to Europe later in the year.

7 Weisse's letters of spring 1933 are particularly critical of Vrieslander, both as composer and as exponent of Schenker's teaching. For further information on Vrieslander's involvement in a putative revision of Harmonielehre, see Robert Wason, "From 'Harmonielehre' to 'Harmony': Schenker's Theory of Harmony and Its Americanization," in Essays from the Fourth International Schenker Symposium, vol. I, ed. Allen Cadwallader (Hildesheim: Georg Olms Verlag, 2008), pp. 213‒58.

Commentary

Format
4p letter, holograph salutation, message, valediction, and signature
Provenance
Schenker, Heinrich (document date-1935)--Schenker, Jeanette (1935-c.1942)--Ratz, Erwin (c.1942-c.1945)--Jonas, Oswald (c.1945-1978)--University of California, Riverside (1978--)
Rights Holder
Heirs of Hans Weisse, reproduced with kind permission
License
Permission to publish granted on March 10, 2008 by the heirs of Hans Weisse. Any claim to intellectual rights on this document should be addressed to the Schenker Documents Online, Faculty of Music, University of Cambridge, at schenkercorrespondence[at]mus(dot)cam(dot)ac(dot)uk

Digital version created: 2018-10-29
Last updated: 2013-10-01